Die Welt der Softwareentwicklung verändert sich rasant – KI schreibt Code, optimiert Prozesse und übernimmt Aufgaben, die früher stundenlange Arbeit waren. Was bedeutet das für uns Entwickler, die noch mit Google und Stack Overflow groß geworden sind?
In "Die KI Kantine - Buschi lernt KI" setze ich mich wöchentlich mit einem virtuellen Kollegen in die Kantine und erzähle, was ich über KI-Tools, Automatisierung und die Zukunft der Softwareentwicklung gelernt habe. Mal fasziniert, mal skeptisch – aber immer praxisnah und mit klarem Blick auf den Nutzen für uns als Entwickler und Unternehmer.
In "Die KI Kantine - Buschi lernt KI" setze ich mich wöchentlich mit einem virtuellen Kollegen in die Kantine und erzähle, was ich über KI-Tools, Automatisierung und die Zukunft der Softwareentwicklung gelernt habe. Mal fasziniert, mal skeptisch – aber immer praxisnah und mit klarem Blick auf den Nutzen für uns als Entwickler und Unternehmer.
Ein Podcast für die Mittagspause, der hilft, am Ball zu bleiben. Ohne Hype, aber mit viel echtem Lernwert.
Jev – die KI, die kein Schwätzer ist
Warum eine kleine, schnelle KI für Entscheidungen manchmal sinnvoller ist als ein großes Sprachmodell
23.09.2026 6 min
Große Sprachmodelle sind darauf trainiert, möglichst gut mit Menschen zu kommunizieren. Jev geht einen anderen Weg: Die KI soll keine langen Texte produzieren, sondern Entscheidungen in einer klar strukturierten Form treffen. Als Ausgabe liefert sie beispielsweise eine Klassifizierung, einen Score oder eine einfache Ja-/Nein-Entscheidung.
Der Vorteil liegt vor allem in Geschwindigkeit und Kosten. Jev soll laut den im Podcast besprochenen Angaben deutlich schneller und günstiger als große High-End-Modelle sein und eignet sich damit beispielsweise für Model-Routing, die Kategorisierung und Priorisierung von E-Mails oder Entscheidungen in Echtzeit. Auch autonomes Fahren und Echtzeit-Aktienhandel werden als mögliche Einsatzgebiete genannt.
Dabei ist Jev nicht immer richtig, liefert aber zu jeder Entscheidung ein Confidence-Level. Gleichzeitig bleibt offen, wie die Technologie intern genau funktioniert – denn die Entwickler behandeln die konkrete Umsetzung als Betriebsgeheimnis.
Weitere Folgen
Rekursive KI-Selbstverbesserung – wenn die KI sich selbst trainiert
Warum Recursive Self-Improvement schwieriger ist, als es klingt
16.09.2026 7 min
Rekursion kennt man aus der Programmierung: Eine Funktion ruft sich selbst wieder auf. Bei KI wird unter „Recursive Self-Improvement“ die Idee verstanden, da...
GPT-6: Wenn die KI alles kann, was machen wir dann?
AGI, Computer Use und das Produktivitäts-Paradoxon
09.09.2026 7 min
GPT-6 wird von führenden Köpfen der KI-Branche bereits in die Nähe von AGI gerückt. Besonders beeindruckende Benchmark-Ergebnisse nähren diese Einschätzung –...
Metas 10x-Experiment: Wenn KI mehr Code, aber weniger Innovation produziert
Mark Zuckerberg wollte Meta mit KI radikal umbauen. Kleinere Teams, weniger Menschen, mehr KI-Agenten – und die Hoffnung auf eine neue Generation von 10x-Performern.
02.09.2026 7 min
Mark Zuckerberg wollte Meta – also Facebook und Instagram – mit dem sogenannten Project OT („Organization Transformation“) in ein AI-Native-Unternehmen verwa...